KOMMUNALE INFRASTRUKTURKOSTEN

 
INFRASTRUKTURKOSTEN DURCH NEUE VORHABEN

Neue Projekte, egal ob Wohngebiete, Gewerbeansiedlungen oder Einzelhandelsvorhaben, bedingen ab einer gewissen Größenordnung die Errichtung oder Erweiterung bestehender Infrastrukturen wie beispielsweise Straßen, Abwasserkanäle, Lärmschutzanlagen oder Grün- und Erholungsflächen. Diese Infrastrukturen müssen erstellt, betrieben und im Laufe ihrer Nutzungszeit instandgehalten werden. Das bedeutet, dass auf Seiten der Kommunen, Investoren und der Nutzer Infrastrukturkosten entstehen, die mehr oder weniger direkt einem neuen Bauprojekt zugeordnet werden können.

 

IDENTIFIZIEREN DER GÜNSTIGEREN VARIANTE

Im Wirkungsfeld "Kommunale Infrastrukturkosten" werden daher in einem mehrstufigen Verfahren die monetären Ausgaben modelliert, um eine vergleichbare Entscheidungsgrundlage für oder gegen ein Projekt bzw. zwischen Projektvarianten zu erhalten. Hierzu wird zunächst auf Basis verschiedener Parameter wie z. B. der Flächenbilanz eines zu untersuchenden Projektes die Menge der zu erstellenden Infrastrukturen in den Bereichen Planungsaufwand, Grün-, Ausgleichs- und Ersatzflächen, Verkehrserschließung, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung sowie Lärmschutz abgeschätzt.

 

KOSTENKENNWERTE UND NUTZEREINGABEN

Diese Mengen werden mit vorgegebenen, durch Nutzereingaben veränderbaren Kostenkennwerten verrechnet, sodass eine erste Abschätzung der Kosten möglich wird. Die Ergebnisse werden in Euro berechnet und danach entsprechend vordefinierter Regeln durch den Nutzer auf die Kostenträger "Kommune", "Investoren" sowie "Nutzer" aufgeteilt. Zusätzlich werden die Ergebnisse in die Kostenphasen "Erstmalige Herstellung", "Betrieb und Unterhaltung" sowie "Erneuerung" unterschieden. Als Auswertungsoptionen werden grafische Betrachtungen auf Ebene der Einzeljahre sowie kumulierte Betrachtungen über den vollständigen Betrachtungshorizont angeboten.

Beispiel für die Ergebnisdarstellung im Wirkungsfeld "Kommunale Infrastrukturkosten"